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Disclaimer   Thursday 23. February 2012
Interview mit mir

Arezoo spricht mit sich selbst im November 2004 in ihrem Wohnzimmer in Berlin.

I like to do all the talking myself. It saves time, and prevents arguments.
Oscar Wilde

Arezoo, sind sie das auf dem Foto?

Ja, ich selbst in eigener Person. Kein magersüchtiges 14 jähriges Model, das bei jedem Klick auf die Seite Millionen scheffelt.

Was bedeutet ‚Arezoo’? Wie sind sie zu dem Pseudonym gekommen?

Der Name ist irgendwie an mir kleben geblieben.
Als Pseudonym in den Lyrikforen im Internet.
Arezoo – das ist Persisch und bedeutet ‚der Wunsch’. Ausgesprochen wird er jedoch ‚Oresou’, bitte nicht ‚Arezu’.

Von wem sind die Fotos auf der Seite?

Andreas Eckhardt, der auch gleichzeitig das sehr eigene Design der Seiten gestaltet hat. Er hat als Webmaster wirklich ganz großartige Arbeit geleistet.
Sehr klar strukturiert und schnörkellos, ohne Musikgedudel, wenn man ein Fenster öffnet, ohne blinkende Banner.
Entstanden ist ein Design, das zeitlos ist und gut zu mir passt. In dem ich mich wohl fühle. Wir werden die Seiten in Zukunft noch durch weitere Fotos von ihm ergänzen.

Warum eine Homepage? Warum eine weitere Lyrik- und Prosaseite? Gibt es davon nicht schon genug?

Vielleicht haben sie recht und doch… Es hebt sich von der Masse der ‚mein Hund, mein Auto, meine Garage, meine Hobbys und meine zwölf Kinder – Seiten’ ein wenig ab.
Ich weiß nicht, wie viele private Homepages es zu diesem Thema gibt.
Jede ist etwas Besonderes. Gedichte und Geschichten erzählen viel über den Seelenzustand des Autors/der Autorin, mehr wahrscheinlich als eine auf Fakten basierte Biografie.

Warum schreiben sie? Haben sie bereits veröffentlicht?

Uff! Gleich zwei Fragen auf einmal!
Ich schreibe, weil ich nicht anders kann. Warum atmen sie?
Nein, veröffentlicht habe ich noch nicht. Ich halte gar nichts von diesen ganzen Gedicht-Anthologien. Meist werden sie über das Internet vertrieben und eh nur von Freunden und/oder Verwandten gekauft, die sich dann noch beschweren, dass ihnen ja eigentlich ein Freiexemplar zustehen würde…
Das gleiche gilt für BOD oder Druckkostenzuschuss-Verlage.
Da läuft doch was schief, wenn ich den Verlag bezahlen muss.
Veröffentlichen – grundsätzlich ja, aber nur, wenn ich dabei verdiene und nicht draufzahle.

Wer sind sie, wo kommen sie her? Was ist ihnen wichtig im Leben?

Lesen sie meine Gedichte und Geschichten. Ich verspreche ihnen, sie werden mehr über mich erfahren, als ich ihnen erzählen könnte und wahrscheinlich auch mehr, als mir eigentlich lieb ist…

Was bedeutet die Kategorie ‚Fremdes’?

In den diversen Literaturforen unterschiedlicher Qualität im Internet, habe ich immer wieder Gedichte gefunden, die mich sehr bewegt haben. Mit der Erlaubnis der entsprechenden Autoren unter Beachtung des Copyrights und einem Link zu ihrer Homepage, stelle ich sie aus.
In erster Linie, ich geb es ja zu, für mich selbst. Dann habe ich sie beisammen, muss nicht lange blättern.

Kann man die Gedichte und Geschichten auf ihrer Seite auch kommentieren?

Aber ja. Dafür habe ich das Forum eingerichtet (eigentlich einrichten lassen!).
Unter jedem Gedicht/jeder Geschichte gibt es einen Button über den man automatisch im Forum landet und auch anonym seine Gedanken dazu schreiben kann.
Mich freut diese Art der Rückmeldung sehr! Egal ob es Lob oder Kritik ist.
Gerne sehe ich auch einen Eintrag ins Gästebuch.

Vielen Dank für das Gespräch!

Questions are never indescreet; awnsers sometimes are.
Oscar Wilde

arezoo@arezoo.de